Citybike (c) Gewista Andreas Buchberger

BesucherInnen und WienerInnen legen jährlich mehr als 3,6 Millionen Kilometer auf Citybikes zurück.

Citybike Wien ist ein Service der Stadt Wien und der Gewista für mobile Wienerinnen und Wiener, Wien-Besucher und Wien-Touristen. Das Citybike ist, wie der Name schon sagt, ein innerstädtisches, individuelles „Nächst­verkehrsmittel“ für die rasche Bewältigung von kurzen und kürzesten Wegen. Da die Stationen oft in unmittelbarer Nähe zu U-Bahn- oder Straßenbahnstationen liegen, stellen sie damit auch eine logische Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehrsnetz her.

Die 1.500 Fahrräder können an jeder der derzeit 120 öffentlichen Radstationen  entlehnt werden und nach vollendeter Fahrt wieder an einer beliebigen Station abgestellt werden. Die erste Stunde einer jeden Fahrt ist kostenlos und erst danach fallen Kosten an. Für den Großteil der NutzerInnen bleibt es aber gratis, da knapp 95 Prozent aller Fahrten unter einer Stunde dauern, die häufigste Fahrtdauer beträgt 10 Minuten.

Anmeldung

Um das Angebot von Citybike Wien nutzen zu können, ist eine einmalige Anmeldung erforderlich – bequem von zu Hause aus oder unterwegs mit dem Smartphone via Internet oder direkt an einem der Citybike Terminals. Die Anmeldung ist mittels Bankomatkarte (Maestro oder V-Pay) oder Kreditkarte (Visa, Mastercard, JCB) möglich. Außerdem gibt es noch die eigene Citybike Card, für die man sich per Internet oder Folder, der an jeder Station aufliegt, anmelden kann.

Die Anmeldegebühr beträgt einmalig € 1 bei der Erstanmeldung. „Diese Erstanmeldung und der symbolische Euro dienen eigentlich nur dazu, dass wir jeden Nutzer identifizieren können. Wenn er vorhaben sollte das Rad nicht mehr zurückzugeben, können wir ihn jederzeit erreichen.“, so Hans-Erich Dechant, Head of Citybike Wien.

Entlehnung

Die Entlehnung der Räder erfolgt einfach und unkompliziert. Jede der Stationen ist durch ein Online-Terminal mit einem zentralen Server verbunden. Dieses Terminal ist ähnlich einem Bankomatschirm aufgebaut. Der Benutzer schiebt seine Karte ein (Bankomat-, Kredit- oder Citybike Karte), das System prüft die Benutzerdaten und zeigt die verfügbaren Räder an. Nach erfolgreicher Eingabe des Passworts geht der Nutzer zum Fahrrad, löst es aus der Verankerung und kann losfahren. In der Praxis dauert dieser Vorgang nicht länger als eine halbe Minute.

120 Stationen und eine Kapazität von 1.500 Fahrrädern. So präsentiert sich Citybike Wien seit 2015.

Die Nutzungszahlen steigen seit dem Start des Systems kontinuierlich an. 2016 gibt es an schönen Tagen bereits mehr als 6000 Fahrten. Im Sommer 2016 wurden erstmals mehr als 140.000 Entlehnungen pro Monat registriert. Jährlich werden dabei mehr als 3,6 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Eckdaten

  • 120 Stationen
  • 1.500 Räder
  • Mehr als 800.000 angemeldete NutzerInnen
  • Seit 2003 in Betrieb
  • Verfügbar 24/7
  • Erste Stunde einer jeden Fahrt ist gratis

Kontakt

DI Dr. Hans Erich Dechant

Head of Citybike

Gewista Werbegesellschaft m.b.H.

E-Mail: dechant@gewista.at

Website: www.citybikewien.at

This post is also available in: Englisch