Favoriten: neue Parkraumbewirtschaftung tritt in Kraft

Nach der U1-Verlängerung kommt in Favoriten ab Montag, 4. September die neue flächendeckende Kurzparkzone. Wer in Favoriten wohnt und – außer in Geschäftsstraßen – zeitlich unbegrenzt parken will, kann ein Parkpickerl beantragen. Am schnellsten und günstigsten geht das online unter www.parkpickerl.wien.at. Persönlich kann das Parkpickerl im Bezirksamt beantragt werden. Das Magistratische Bezirksamt in der Laxenburger Straße hat dafür derzeit erweiterte Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr sowie an den Samstagen, 2. und 9. September von 8 bis 13 Uhr.

Die Kurzparkzone wird in Favoriten wie in den anderen Bezirken außerhalb des Gürtels von Montag bis Freitag (werktags) von 9 bis 19 Uhr gelten. Das Parken ist mit Parkschein oder Handy-Parken maximal 3 Stunden möglich. Mit Parkpickerl können BezirksbewohnerInnen zeitlich unbegrenzt parken und auch die angrenzende Überlappungszone im 12. Bezirk nützen. In den durch Verkehrszeichen ausgewiesenen Geschäftsstraßen gilt die Kurzparkzone mit einer Parkdauer von 1,5 Stunden von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr (jeweils werktags). FavoritnerInnen parken hier mit Parkpickerl und Parkscheibe ebenfalls 1,5 Stunden.

Mehr freie Parkplätze, bessere Lebensqualität

Nach der U1-Verlängerung um fünf neue Stationen bis Oberlaa, ist die flächendeckende Kurzparkzone der nächste logische Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität im Bezirk. Die Kurzparkzone lenkt den Verkehr in verträgliche Bahnen und wird die notwendige Entlastung der Verkehrssituation für den Bezirk bringen – denn in Favoriten sind 65.000 PKW gemeldet und täglich pendeln mehr als 200.000 ein. Die Favoritnerinnen und Favoritner werden schneller einen Parkplatz finden und von weniger Lärm und bessere Luft profitieren. Favoriten ist der 17. von 23 Wiener Bezirken, der sich für die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung entschieden hat. Rund 26.000 Parkpickerl wurden bereits beantragt.

Weiterführende Informationen

Zum Originalbeitrag auf wien.gv.at

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