Der Bildungsbereich hat in der SCWR eine zentrale Schnittstellenfunktion: Ein hohes Bildungsniveau ist Voraussetzung für Chancengerechtigkeit und Teilhabemöglichkeit, Lebensqualität und Innovation. Die Monitoringergebnisse zeigen die Fortschritte in unterschiedlichen Bildungsbereichen, von der Elementarpädagogik bis zum Nachholen von Bildungsabschlüssen im Erwachsenenalter. Nicht zuletzt die Zuwanderung und die Flüchtlingskrise der letzten Jahre unterstrichen die Dringlichkeit, Bildungsbenachteiligung aktiv entgegenzuwirken und gleiche Bildungschancen für alle sicherzustellen.

Im Bereich der elementaren Bildung und Kinderbetreuung konnten zuletzt spürbare Fortschritte erzielt werden: Das Platzangebot in öffentlichen wie privaten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für 0- bis 6-jährige Kinder nahm deutlich zu, ebenso das Angebot an Ganztagsschulen (+9% ganztägige Klassen in Volksschulen, +14% in Neuen Mittelschulen, 2016 gegenüber 2015).

Der Anteil an „Early School Leavers“ – also Personen im Alter von 18–24 Jahren ohne über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss – sank im Zeitraum 2009–2016 von 11,9% auf 8,7%. Nicht zuletzt die Zuwanderung und die Flüchtlingskrise der letzten Jahre unterstrichen die Dringlichkeit, Bildungsbenachteiligung aktiv entgegenzuwirken und gleiche Bildungschancen für alle sicherzustellen.

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