Die SCWR begreift Forschung und Innovation als Schlüssel, um Lösungen für Ressourcenschonung und Lebensqualität zu entwickeln – und gleichzeitig als Chance für Wiener Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Nur mit starken Unternehmen und Spitzenforschung (auch im Klima- und Energiebereich) ist Wien im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig. Die ersten Ergebnisse des Monitorings zeigen, dass Wien bei zahlreichen FTI-Indikatoren bereits auf dem selbst gesteckten Zielpfad liegt. Vor allem die Ausweitung der Perspektive auf die Region ist in weiterer Folge unablässig für eine smarte Metropole.

Laut einer Bewertung der Europäischen Kommission zählt Wien (wie ganz Österreich) zwar noch nicht zu den europäischen „Innovation Leaders“, wird aber als „strong Innovator“ eingestuft. Die Wiener F&E-Quote, also der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am gesamten Bruttoregionalprodukt, steigt stetig an. Ein Anteil von 1,37% im Hochschulsektor sowie 1,88% im Unternehmenssektor entsprach zuletzt Rang 1 bzw. Rang 11 unter den europäischen Regionen. Im Jahr 2013 waren 146 Forschungseinheiten internationaler Konzerne in Wien tätig. Zwei Jahre zuvor waren es noch 135.

Der Standort Wien ist auch zunehmend für internationale Studierende und Forschende attraktiv: Mit rund 200.000 Studierenden ist Wien inzwischen der größte Hochschulstandort im deutschen Sprachraum, ein Viertel davon kommt aus dem Ausland (größtenteils aus EU-Ländern). Zwischen 2012 und 2016 gingen 73 ERC-Grants (Förderungen für Spitzenforschung des Europäischen Forschungsrats) nach Wien, 44 in die restlichen Bundesländer.

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