Als einem Schlüsselbereich zur Reduktion der CO2-Emissionen kommt der Mobilität in der Smart City Wien Rahmenstrategie besondere Bedeutung zu. Auch wenn in den vergangenen Jahren positive Trends zu verzeichnen waren, wird es sowohl Investitionen als auch Anreizmaßnahmen bedürfen, um eine weitere Verlagerung des Verkehrs auf die klimafreundlichen Verkehrsarten des Umweltverbundes (zu Fuß gehen, Radfahren, öffentlicher Verkehr) zu erreichen und die Marktentwicklung im Bereich alternativ angetriebener Fahrzeuge zu unterstützen. Wichtig bei der Förderung von alternativen Antrieben ist, dass dem Umweltverbund und einer Mobilität ohne Autobesitz konsequent Vorrang eingeräumt wird.

Die Verlagerung des Verkehrs auf die klimafreundlichen Verkehrsarten des Umweltverbunds (zu Fuß gehen, Radfahren, öffentlicher Verkehr) zeigte phasenweise große Erfolge: Allein zwischen 2010 und 2013 ging der Anteil des Autoverkehrs von 31% auf 27% zurück. Seitdem stagnieren die Werte. Hier ist eine Kombination von Investitionen (etwa in den öffentlichen Verkehr oder Park & Ride-Anlagen), konsequenter Parkraumbewirtschaftung und Fördermaßnahmen für Elektroverkehr erforderlich. Der Anteil von Elektromobilität im Transport- und Individualverkehr nimmt zwar deutlich zu, ist aber in absoluten Zahlen noch sehr gering.

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