Neues Stadtentwicklungsprojekt für Meidling

Der östliche Bereich von Meidling – nahe des Gürtels – steht in den nächsten Jahren im Fokus der Stadtentwicklung. Ein neues Stadtquartier mit rund 800 Wohnungen samt bewohnerInnenorientierter Infrastruktur sowie eine Sanierungsoffensive für das angrenzende Grätzel werden das Gebiet um die Flurschützstraße beleben.

Im Rahmen der Wiener-Wohnbau-Offensive soll auch im 12. Bezirk ein großes und leistbares neues Wohnungsangebot für die Wienerinnen und Wiener geschaffen werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten älteren Viertels sollen – durch eine Blocksanierung – ebenfalls moderne Wohn- und Lebensqualität genießen. Im Zuge der Entwicklung des Neubaugebietes auf dem Areal des ehemaligen Betriebsbahnhofes Wolfganggasse wird auch dem Altbestand im benachbarten Grätzel vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt.

Attraktives neues Wohnviertel

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Wiener Lokalbahnen Eichenstraße/ Wolfganggasse sowie dem nördlich angrenzenden Areal des bestehenden Pflegeheims des ÖJAB werden im Rahmen der Wiener Wohnbau-Offensive insgesamt rund 800 Wohnungen, ein Kindergarten, ein Studentenwohnheim, Büros, Gewerbeflächen samt Nahversorger sowie ein neues Pflegeheim entstehen. Die Auslobung des Bauträgerwettbewerbs dazu ist für Frühjahr 2018 vorgesehen.
Für die Nachnutzung des Remisengebäudes läuft aktuell bereits ein InteressentInnenaus-wahlverfahren des wohnfonds_wien, das bis Ende 2017 abgeschlossen sein wird. Bezirk und AnrainerInnen wünschen sich eine Verwendung, die allen BewohnerInnen im Umfeld zu Gute kommt.

Wichtige Ziele des Projekts sind unter anderem die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sowie Synergien mit dem Neubaugebiet Wolfganggasse / Eigengasse und Attraktivierung des öffentlichen Raumes.

Seit 2005 wurden im 12. Bezirk geförderte Sanierungen im Umfang von rund € 308 Millionen Gesamtbaukosten fertiggestellt. Rund € 196 Millionen Fördermittel (Landes¬darlehen und Zuschüsse) wurden für die Projekte mit mehr als 10.500 Wohnungen zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen:

Zum Originalbeitrag auf wien.at

 

 

 

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