Beiträge

ViennaGreenCO2

Durch ein neues Abscheideverfahren kann 90 Prozent des Kohlendioxids aus Abgasen entfernt und danach genutzt werden, beispielsweise in der Landwirtschaft.

Wirbelschichtstufe des Adsorbers

Copyright: TU Wien – Julius Pirklbauer

Kohlendioxid ist ein nützlicher Rohstoff für die Industrie – es wird beispielsweise in Glashäusern eingesetzt um das Pflanzenwachstum zu verbessern. Eigens dafür CO2 aus fossilen Quellen zu produzieren, ist aus Klimaschutzgründen allerdings problematisch. Viel umweltfreundlicher wäre es, CO2 aus den Abgasen industrieller Prozesse zu filtern, zu konzentrieren und nutzbar zu machen.

Im vom Klima- und Energiefonds und Shell co-geförderten Leitprojekt „ViennaGreenCO2“ arbeitet die TU Wien mit der Universität für Bodenkultur, Shell und anderen PartnerInnen zusammen, um eine neuartige, kostengünstige und energieeffiziente Kohlendioxid-Abscheidetechnik zu entwickeln. Erste Abscheidetests in den Laboranlagen der TU Wien verliefen bereits sehr erfolgreich. Im Rahmen des Projekts „ViennaGreenCO2“ soll die Abscheidetechnologie weiterentwickelt werden, am Kraftwerksstandort-Simmering der Wien Energie will man dann die Praxistauglichkeit des neuen Konzepts demonstrieren.

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Smart City Summer School 2016

An der TU Wien fand dieser Jahr das erste Mal die Summer School Smart Cities – Designing  Places & Urban Mentalities von 21. – 28. August, statt. Die Summer School gab 30 Studierenden aus Wien und der ganzen Welt die Möglichkeit sich bei Workshops, Field Trips und Vorträgen mit ausgewiesenen Experten in Stadtplanung, Stadtsoziologie, Urban Informatik und Stadtpolitik über Smart City Ansätze auszutauschen. Der Wiener Planungsdirektor DI Madreiter gab gemeinsam mit Pamela Mühlmann von der Smart City Agentur Einblicke in die tägliche Arbeit und Umsetzung der Smart City Wien. Als Spezialformat während der Summer School fanden so genannte „Executive Workshops“ für Beamte und Führungskräfte statt. Diese wurden gemeinschaftlich von der TINA Vienna und der TU Wien organisiert.

Hier finden Sie eine Nachlese zur Veranstaltung

Projekte einreichen beim Dubai International Award for Best Practices 2016/2017

Einreichen können sowohl Verwaltungsorganisationen und Universitäten als auch private Unternehmen und Einzelpersonen.

Die Gewinner-Projekte werden mit einem Preisgeld von 30.000 US $ bei der offiziellen Preisverleihung in Dubai honoriert und in die offizielle Best Practices Datenbank von UN Habitat sowie auf die Wiener Best Practices Website aufgenommen.

Interessenten können sich auf der offiziellen Website der Stadt Dubai registrieren und ihre Projekte noch bis 29. Dezember 2016 einreichen; das Best Practices Hub Wien, angesiedelt bei der Smart City Wien Agentur, unterstützt gerne bei der Einreichung und steht für Rückfragen zur Verfügung.

Weitere Informationen unter:

Online-Portal des Best Practices Hub Wien
Website der Stadt Dubai

Wien erhält Auszeichnung beim international renommierten LEE KUAN YEW WORLD CITY PRIZE

Die Stadt Wien ist eine von vier Städten, die als Siegerin des diesjährigen LEE KUAN YEW WORLD CITY Awards hervorgeht. Gemeinsam mit Auckland (Neuseeland), Toronto (Kanada) sowie Sydney (Australien) wird Wien in der Kategorie „Special Mentions“ angeführt und beweist damit, dass sie als einzige europäische Stadt, die richtigen Strategien besitzt, um die Lebensqualität nachhaltig und langfristig hoch zu halten. Ausschlaggebend waren hierbei die Implementation langfristiger Strategien in bestehende Lebenssituationen, die den Grundwerten und Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung zu Gute kommt und das Leben in einer lebenswerten und nachhaltigen Stadt sichert. Diese vier Städte decken kulturelle sowie wirtschaftliche Aspekte des täglichen Lebens ab und sind auf Grund ihrer vergleichbar ähnlichen Ausrichtung, die eindeutig zur Erhöhung der Lebensqualität jedes einzelnen Bürgers beitragen soll, für diesen Preis ausgezeichnet worden.  Weiterlesen

E-Taxis in Wien nehmen Fahrt auf

Die Wiener Stadtwerke haben für den Betrieb die notwendige Infrastruktur geschaffen. Die ersten Ladestationen inklusive Reservierungsmöglichkeit für eTaxi-Lenkerinnen und -Lenker sind betriebsbereit. Die eTaxis fahren derzeit für Taxi 40100 und 31300 sowie für einige funkfreie Taxiunternehmen. Die Anzahl der Fahrzeuge soll sich in den nächsten Monaten stetig erhöhen.

Das BMVIT, die Wiener Stadtwerke und Wien Energie fördern den Umstieg auf Elektromobilität. Das Projekt eTaxi ist auf insgesamt drei Jahre ausgelegt. Ziel ist es, bis 2018 bis zu 250 eTaxis im Wiener Taxibetrieb zu haben. Die Förderung von 8.000 Euro pro Fahrzeug durch das BMVIT sowie Gratis-Strom von Wien Energie sind dabei Anreize, Taxiunternehmen vom Umstieg zu überzeugen.

Weiterführende Informationen:

E-Taxis in Wien

E-Taxi Tanke Wien Energie

iCapital Award (c) Europäische Kommission

iCapital Award 2016 – Wien unter den innovativsten Städten Europas

Der „European Capital of Innovation Award“ wurde heuer bereits zum zweiten Mal von der Europäischen Kommission vergeben und richtete sich an EU-Städte mit mehr als 100.000 EinwohnerInnen, die aktuell an der Umsetzung innovativer Initiativen arbeiten. Ziel des Awards ist die Förderung von innovationsorientierten Städten, die als treibende Wirtschaftskräfte Menschen, Orte sowie öffentliche und private Akteure vernetzen und damit einen Beitrag zur Schaffung innovativer Ökosysteme leisten. Die Bewertung der Beiträge erfolgte durch eine Jury unabhängiger Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Aus den 36 Einreichungen wurden neun Finalisten ausgewählt, diese waren Amsterdam, Berlin, Eindhoven, Glasgow, Mailand, Oxford, Paris, Turin und Wien.

Alle Infos zum Award sowie die gesamte Foto- und Videodokumentation zur Verleihung ist hier zu finden.

Neue Förderung für erneuerbare Wärme

Innovative Lösungen fördern

Besonders mit der Förderung von saisonalen Speichern in Kombination mit sogenannten Anergie-Netzen prescht Wien nach vorne. Ein Anergie-Netz ist ein Niedertemperatur-Heizungsnetz, das mit Hilfe von Abwärme, beispielsweise aus Abwassern oder Datencentern, Heizungswärme und Warmwasser zur Verfügung stellt. Damit ist Wien das erste Bundesland, das diese Innovationen finanziell unterstützt.

Der Anteil an erneuerbaren Energien an der Wärmeproduktion beträgt in Wien derzeit etwa zehn Prozent. Dabei wäre das Potenzial wesentlich höher. Denn im Stadtraum herrschen besonders günstige Bedingungen für die Nutzung von Sonnenenergie, Abwärme, Grundwasser sowie oberflächennaher Erdwärme für Energiezwecke. Mit der Förderung soll der Anteil an erneuerbarer Wärme im Stadtgebiet deutlich erhöht werden.

Weiterführende Informationen:

Open Innovation Strategie – Aufruf zum Mitgestalten

Digitale Agenda Wien als Best Practise

Die Digitale Agenda Wien wird aktuell unter den Best Practises der Open Innovation Strategie der österreichischen Bundesregierung angeführt. Als innovativ und partizipativ umgesetzte IKT-Strategie der Stadt Wien hat die Digitale Agenda Wien unter Beweis gestellt, dass eine erfolgreiche Umsetzung nur mit der Unterstützung der BürgerInnen Wiens zu bewerkstelligen war.

Machen auch Sie mit!

Mit Ihrer Hilfe wird eine Open Innovation Strategie für Österreich erstellt, die die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes stärkt und den Wissenstransfer zwischen Bevölkerung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung maßgeblich erleichtert. Sie können damit einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Republik Österreich leisten.

Mitmachen unter www.openinnovation.at

iCapital Award (c) Europäische Kommission

Wien steht im Finale um den iCapital-Award

Bereits zum zweiten Mal vergibt die Europäische Kommission den „European Capital of Innovation Award“ (iCapital Award) an die innovativsten Städte Europas. Mit den beiden eingereichten Strategien „Digitale Agenda“ und „Innovatives Wien 2020“ darf sich Wien über einen der neun Finalplätze freuen.

Unter dem Titel „VIE-ID“ präsentierte Wien die beiden innovativen und digitalen Strategien hinsichtlich ihrer Leistungen im Bereich Innovation, Inspiration, Partizipation, Integration und Nachhaltigkeit in der Umsetzung. Eine Jury unabhängiger Experten wählte aus den 36 Einreichungen neun Städte aus, die ihre Konzepte heute in einem offiziellen Hearing in Brüssel präsentieren. Neben Wien haben es auch Amsterdam, Berlin, Eindhoven, Glasgow, Mailand, Oxford, Paris und Turin ins Finale geschafft.

Die drei Gewinner, die sich über Förderungen von bis zu 950.000 Euro freuen dürfen, werden im April in Anwesenheit der Bürgermeister in Brüssel vorgestellt. Die offizielle Presseaussendung der Europäischen Kommission zu den neun Finalisten findet sich hier.

Innovation Cities Index 2015 – Wien auf Platz 3

Im kürzlich veröffentlichten Innovation Cities Index 2015 wird Wien diesmal mit Platz 3 weltweit angeführt – im Vergleich zu 2014 bedeutet dies eine Verbesserung von 3 Plätzen – damals lag man noch auf den 6. Platz. Auf Platz 1 mit 57 Punkten liegt diesmal London, das den Vorjahressieger San Francisco – San Jose Area überholt hat. Dahinter folgen ex aequo drei Städte mit der gleichen Gesamtpunktezahl von 56: San Francisco, Wien und Boston.

Die australische Innovationsagentur 2thinknow gibt seit 2007 seinen „Innovation Cities Index“ heraus. Bewertet wurden heuer 500 Städte (bisher 445) weltweit, gegliedert nach Regionen.

Für die Bewertung werden insgesamt 162 Indikatoren, wie z.B. Kultur, Sport, Breitbandinternet, Konferenzmöglichkeiten, Einreisebedingungen, öffentliche Versorgung, GründerInnenunterstützung oder auch Green Business, verwendet. Diese Indikatoren werden in 31 sogenannten „Industry & Community“-Segmenten zusammengefasst. Dazu gehören beispielsweise Sport und Freizeit, Business, Kunst, Ausbildung, Forschung und Universitäten, Technologie und Kommunikation.

Diese wiederum werden in drei Faktoren gebündelt: Kulturgüter; humane Infrastruktur – vor allem Mobilität, Start-ups, Bildung und Technologie – sowie vernetzte Märkte. Auf Basis dieser Faktoren wird gemessen, welche Voraussetzungen es in den einzelnen Städten gibt, um Ideen erfolgreich in regionale oder globale Innovationen umzusetzen.

Abschließend werden die Städte noch in 5 Kategorien eingeteilt:

Nexus, Hub, Node, Influencer, Upstart.

Wie 2thinknow selbst anführt, wird die Bewertung jedes Jahr der Situation angepasst. Die verschiedenen Jahre sind also nur teilweise vergleichbar. Das Ranking wurde 2012/13 überhaupt neu gestaltet. Die Auswahl an Indikatoren scheint eher subjektiv zu sein, die konkrete Bewertung und Gewichtung ist nicht ersichtlich.

Hier geht es zur Studie von 2thinkknow