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TU Wien

SMART, DIGITAL, TINDERLAND & URBAN vom 5. Dezember 2016 an der TU Wien

tinderlandDie Digitalisierung unserer Städte spiegelt am deutlichsten den technologiegetriebenen Wandel unserer Zeit wider. Das Bewusstsein, dass Digital City und digitale Neuerungen unsere Gesellschaft und menschliches Verhalten verändern, dass Planungskultur sich damit weiterentwickelt (entwickelt werden muss), die Frage nach Möglichkeiten inklusiver digitaler Supportmechanismen oder die Problematik rund um Big Data und Datensicherheit sind Themenkreise, die öffentlichkeitswirksam diskutiert werden.

Am 5. Dezember 2016 wurde daher der Blick auf die Kontroverse zwischen Digital und Smart City gerichtet. Inputs von drei internationalen Vorträgen folgten die Auseinandersetzung in fokusspezifischen interaktiven Workshops, die von VertreterInnen aus jeweiligen Stakeholdergruppen rund um definierte Fragestellungen geleitet werden. Während nämlich im öffentlichen Diskurs die Smart City oft mit jeglichem Bereich technologischer Innovation gleichgestellt wird, soll hier der schmale Grat und die Differenzierung zwischen Digital City und Smart City eine höhere Aufmerksamkeit erhalten.

ViennaGreenCO2

Durch ein neues Abscheideverfahren kann 90 Prozent des Kohlendioxids aus Abgasen entfernt und danach genutzt werden, beispielsweise in der Landwirtschaft.

Wirbelschichtstufe des Adsorbers

Copyright: TU Wien – Julius Pirklbauer

Kohlendioxid ist ein nützlicher Rohstoff für die Industrie – es wird beispielsweise in Glashäusern eingesetzt um das Pflanzenwachstum zu verbessern. Eigens dafür CO2 aus fossilen Quellen zu produzieren, ist aus Klimaschutzgründen allerdings problematisch. Viel umweltfreundlicher wäre es, CO2 aus den Abgasen industrieller Prozesse zu filtern, zu konzentrieren und nutzbar zu machen.

Im vom Klima- und Energiefonds und Shell co-geförderten Leitprojekt ”ViennaGreenCO2” arbeitet die TU Wien mit der Universität für Bodenkultur, Shell und anderen PartnerInnen zusammen, um eine neuartige, kostengünstige und energieeffiziente Kohlendioxid-Abscheidetechnik zu entwickeln. Erste Abscheidetests in den Laboranlagen der TU Wien verliefen bereits sehr erfolgreich. Im Rahmen des Projekts “ViennaGreenCO2” soll die Abscheidetechnologie weiterentwickelt werden, am Kraftwerksstandort-Simmering der Wien Energie will man dann die Praxistauglichkeit des neuen Konzepts demonstrieren.

Weiter zur Projektwebseite

Smart City Forschung durch Urbem – DK

Mit URBEM-DK fördern Wiener Stadtwerke und TU Wien zehn Doktorandinnen und Doktoranden. Das Ziel lautet: Bis 2016 innovative Energie- und Mobilitäts-Szenarien für die Infrastruktur der Wiener Stadtwerke zu erarbeiten und zu visualisieren.

Weiter zum Smart City Wien Projekt – URBEM DK

ÖkoBusinessPlan: Nachhaltigkeit rechnet sich für Finanzen und Image

Grafik ÖkoBusinessplan / (c) MA 22121,5 Millionen Euro weniger Betriebskosten in 16 Jahren – das ist die erfolgreiche Bilanz des ÖkoBusinessPlan Wiens.

 

“Mehr als 1.000 Wiener Betriebe haben im Rahmen des Serviceprogramms der Stadt Wien bereits nachhaltige Maßnahmen umgesetzt, das Interesse ist weiterhin groß”, so bilanziert Umweltstadträtin Ulli Sima. Heuer haben sich bereits mehr als 70 Betriebe neu angemeldet.

Wiener Stadtwerke für „Urbem-DK“ mit dem Sustainability Award ausgezeichnet

Zum vierten Mal vergab das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft den Sustainability Award an Projekte und Initiativen österreichischer Hochschulen aus dem Bereich Nachhaltigkeit.

Von den insgesamt 82 Einreichungen von 32 Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen erhielt das Projekt „URBEM-DK“ in der Kategorie „Forschung“ von der Jury die beste Bewertung.

„URBEM-DK“ (Urbanes Energie- und Mobilitätssystem) ist ein interdisziplinäres Doktoratskolleg der TU Wien und den Wiener Stadtwerken in dem zehn DoktorandInnen, Szenarien für den Weg zu einer „nachhaltig, versorgungssicheren, leistbaren und lebenswerten Stadt“ erforschen.

Sustainability Award

Urbem DK

https://www.youtube.com/watch?v=BN8D79hwHWQ

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