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Freiraum + Grünraum + PV-Strom in einem Photovoltaik-Dachgarten

Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima und BOKU-Rektor Martin Gerzabek gratulieren dem multidisziplinärem Forschungsteam zur erfolgreichen Entwicklung des ersten PV-Dachgartens.

Nach knapp dreijähriger Projektentwicklung durch zehn Partner wurde heute auf der BOKU Wien erstmals das Ergebnis aus dem Forschungsprojekt präsentiert: Die intensiv begrünte Dachterrasse schafft angenehmes Wohlfühlambiente, die Photovoltaik-Pergola mit halbtransparenten Glas-Glas-Modulen spendet Schatten und erzeugt Grünstrom.

Das Projekt unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung, erste Umsetzungsprojekte werden gesucht.

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Urban Farming und Gardening in Wien

Hochbeete in einem NachbarschaftsgartenImmer öfter nehmen auch in Wien Bürgerinnen und Bürger den Spaten in die Hand und schaffen Kleinode des gemeinschaftlichen, aber selbstbestimmten Anbaus. Unter den Schlagwörtern “Urban Farming” und “Urban Gardening” wird ein Rahmen geschaffen für Naturerfahrung in der Stadt und für Eigeninitiative.

Wien fördert Nachbarschaftsgärten, damit die Wienerinnen und Wiener auch im dicht verbauten Stadtgebiet selbst Grünraum schaffen und pflegen können. Unter dem Motto “Gemeinsam garteln verbindet” fördert die Stadt Wien seit 2010 aktiv Nachbarschafts- und Gemeinschaftsgärten. Viele Projekte wurden bereits umgesetzt, etliche sind gerade im Entstehen.

Einen Überblick hinsichtlich Möglichkeiten, Förderungen und Akteure finden Sie auf der Projektseite.

rendering (c) BUWOG/mascha&seethal

Urban Gardening auf dem Dach

Die aktuellen Bestrebungen zur Selbstversorgung durch gärtnerische Produktion der Bewohnerinnen und Bewohner soll exemplarisch in einen Geschoßwohnbau integriert werden. Das Wohnhaus mit 180 Wohnungen wird von der BUWOG errichtet. Mit der Fertigstellung ist im Jahr 2017 zu rechnen.

Die Idee, Urban Gardening und leistbaren Wohnraum zu verbinden, wurde von der Abteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung (MA 21) entwickelt. Das Bebauungskonzept stammt von Mascha & Seethaler und wurde im September 2012 der Öffentlichkeit präsentiert.

Das zehngeschossige Gebäude hat drei Zonen: Die Dachlandschaft bietet Gemeinschaftsflächen zum Gärtnern (Hochbeete, Gärten und Glashäuser) oder zur Erholung. Im Erdgeschoß sollen ein Nahversorger, Apotheke, Kindergarten und Nebenräume wie Fahrradräume, Häckselraum und andere Nutzungen Platz finden. In den dazwischen liegenden Wohngeschossen befinden sich verschiedenste Wohnungen. Diese bieten aufgrund der durchdachten Wohnungsanordnung (Dreispänner) ein Maximum an querlüftbarem und damit energetisch optimalem Wohnraum.

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Smart City Wien Projekt Liesing Mitte

Frau im Garten/ (c) Lammerhuber MA 49

Urban Gardening in Wien – Gemüse selber kultivieren und ernten

Eigenes Gemüse kultivieren, pflegen und natürlich ernten – das ist das Motto auf den Ökoparzellen der Stadt Wien.

Jede der jeweils 40 beziehungsweise 80 Quadratmeter großen Ökoparzellen wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landwirtschaftsbetriebes mit einer großen Palette an biologischen Gemüsesamen und Gemüsepflanzen bestellt. Karotten, Erbsen, Fisolen, Salat, Kraut, Kohl, Paradeiser, Kohlrabi, Radieschen und vieles mehr werden angebaut.

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