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Öffi Rekord bei den Wiener Linien

„Diese außergewöhnlichen Zahlen sind Folge des konsequenten Ausbaus des öffentlichen Verkehrs, den die Stadt Wien seit Jahrzehnten forciert. Heute gibt es in Wien erstmals mehr Jahreskarten als zugelassene Autos. Diesen Weg gehen wir weiter, indem wir das Netz weiter ausbauen und modernisieren. Allein 2016 investieren wir 515 Millionen Euro in die weitere Verbesserung des Öffi-Angebots“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

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Neues U-Bahn-Zeitalter für Wien: U5 fährt vollautomatisch

Ubahnstation (c) Wiener LinienMit der U5 bekommt Wien nicht nur den Lückenschluss im Wiener U-Bahnnetz, sondern startet auch in ein neues technologisches Zeitalter.

Mit der für 2023 geplanten Inbetriebnahme der Linie U5 wird die erste U-Bahn in Wien vollautomatisch unterwegs sein. Ein besseres Störungsmanagement, besseres Kundenservice, leichteres Einhalten der Fahrpläne im Normalbetrieb und vor allem im Störungsfall, sowie mehr Sicherheit durch Bahnsteigtüren, sind nur einige der Vorteile des vollautomatischen Betriebes.

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Neue Rekorde für Wiener Linien

„Die Zahlen belegen, dass der öffentliche Verkehr in Wien weiter an Attraktivität gewonnen hat. Der langfristige Aufwärtstrend bei Fahrgastzahlen und der Jahreskarte hat sich fortgesetzt. Dafür notwendig ist die laufende Verbesserung des Angebots. Nicht nur durch den Ausbau der U-Bahn, sondern auch durch moderne und komfortable Fahrzeuge sowie dichte Intervalle. Das sind Investitionen in die Zukunft Wiens. Diesen Weg gehen wir weiter“, sagte Öffi-Stadträtin Renate Brauner am Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs. 2015 investieren die Wiener Linien 434 Millionen Euro in die weitere Verbesserung des Angebots.

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Start der smile Testuser Suche Forschungsprojekt der Wiener Stadtwerke, Wiener Linien, ÖBB und den Partner Citybike (C) Wiener Stadtwerke/Johannes Zinner

Einfach mobil per App: „smile“ sucht 5.000 Pioniere

 

Bis zu 5.000 Interessierte mit Android – Smartphone sind eingeladen, die smile-App zu testen und zu nutzen.

 

Anmeldungen werden ab sofort unter www.smile-einfachmobil.at angenommen; im November startet die Pilotphase!

 

Die neue Mobilitäts-Plattform kombiniert verschiedenste Angebote: alle Arten von Öffis ebenso wie Taxis, Leihräder, Carsharing, Parkgaragen und Ladestationen für e-Autos. Die App ermöglicht, sich über all diese Verkehrsmittel nicht nur zu informieren, sondern auch diese zu buchen, zu bezahlen und zu nutzen. Die smile-App informiert über die Mobilitätsangebote in der Nähe ihres Standortes, und sie ermittelt Vorschläge für die Fahrt von A nach B. Hierbei werden die vorhandenen Zeitkarten, Ermäßigungen, Mitgliedschaften bei Sharing-Anbietern und eigene Fahrzeuge berücksichtigt.

 

Nach erfolgreicher Buchung aller Leistungen, wird das Ticket am Smartphone angezeigt. Für Taxi, Sharing-Auto, Leih-Fahrrad oder die Parkgarage erfolgt die Bezahlung nach der Nutzung, sobald der tatsächliche Preis feststeht. Die Abrechnung erfolgt bargeldlos, einfach und übersichtlich über das smile Benutzerkonto. So ist man mit der smile App sprichwörtlich EINFACH MOBIL.

 

Damit die PilotuserInnen auch möglichst real testen können, sind neben den Projektpartnern Wiener Linien und den ÖBB weitere renommierte Mobilitätsanbieter mit an Bord: Linz Linien, Graz Bike, car2go, Flinkster, Taxi 31300, citybike, nextbike, WIPARK, e-carage Elbl.

 

Derzeit werden intern die letzten Tests abgeschlossen, damit im November 2014 dem Pilotbetrieb nichts mehr im Wege steht. Wer beim smile Pilotbetrieb mitmachen will und ein Android-Smartphone hat, kann sich ab sofort über die smile Website anmelden: www.smile-einfachmobil.at.

Rosa oder Türkis, das ist hier die Frage!

Abstimmung zur U5-Linienfarbe startet jetzt!

„Ab sofort können die Wienerinnen und Wiener über die Farbe der künftigen U-Bahnlinie U5 abstimmen“, eröffnet Öffi-Stadträtin Renate Brauner die Online-Wahl zur U5. Zur Auswahl stehen die Farben Rosa und Türkis, die sich ins bestehende Farbleitsystem der Wiener Linien gut eingliedern und gleichzeitig eine gute Unterscheidbarkeit zu den bestehenden Farben ermöglichen.

Auf Website der Wiener Linien können Interessierte bis zum 28. August um 12 Uhr ihren Favoriten wählen.

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Brauner/Vassilakou: U2/U5-Trasse und Bim-Ausbau fixiert

Die kommenden Ausbaustufen des öffentlichen Verkehrs in Wien (c) österreichisches institut für raumplanung/wien.gv.at

Öffi-Stadträtin Renate Brauner und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou präsentierten heute das Öffi-Investitionspaket für das kommende Jahrzehnt. Neben der Verlängerung der Linie U2 und dem Ausbau der Linie U5 wird das Straßenbahnnetz in den nächsten Jahren um rund 18 Kilometer wachsen und auch das Busnetz verbessert. Ein klares Bekenntnis der Stadt Wien gibt es zur weiteren Verbesserung des S-Bahnnetzes in der Stadt.

Das Investitionspaket für Straßenbahn, U-Bahn, Bus sowie S-Bahn  finden Sie hier im Originalartikel im Detail.

Mobilitätskarte und „SMILE“ ermöglichen die Mobilität der Zukunft

Die Sammelkarte für zahlreiche Leistungen bringt einen Gewinn an Komfort, einen leichten Zugang zu zusätzlichen Services und die Möglichkeit, neue Leistungen auszuprobieren.

Die Erweiterung um weitere Mobilitätsangebote ist geplant. Carsharing, Flughafentransfers, Taxis und Mietautos sollen schrittweise eingegliedert werden.

Vizebürgermeisterin Renate Brauner:

Für viele Wienerinnen und Wiener, aber auch tausende Pendlerinnen und Pendler wird das Fortkommen in der Stadt damit noch bezahlbarer, noch komfortabler und es bleibt – nach wie vor – kostengünstig. Diese Anstrengungen werden auch international beachtet, nicht umsonst bewegt sich Wien in internationalen Stadtvergleichen stets im Spitzenfeld.

Mobilitätsassistent „SMILE“

Die Wiener Stadtwerke entwickeln mit den Wiener Linien und den ÖBB als Forschungsprojekt eineApp, die in Echtzeit den idealen Weg von A nach B anbietet. Mit einem Klick sollen alle Tickets verkehrsmittelübergreifend gebucht und bezahlt werden können.

Die Kundinnen und Kunden werden auf der Route „begleitet“ und erhalten aktuelle Meldungen über Störungen auf der Strecke. Mit der App hat man immer den richtigen Validierungsschlüssel (Ticket, Taxi-Bezahlung, Stromtankstelle) dabei.

SMILE ist nicht auf den Großraum Wien beschränkt, sondern soll österreichweit eingesetzt werden können. Aktuell arbeiten 20 Anbieterinnen und Anbieter, von den Öffis in Wien, Graz und Linz bis zuCarsharing-Firmen oder Taxi-Unternehmen, an der Entwicklung von SMILE mit. Damit ist SMILEeuropaweit ein Vorreiter in der Entwicklung.

Die SMILE-App wird bereits jetzt von ersten Testuserinnen und -usern genutzt. Das Forschungsprojekt läuft bis März 2015. Es soll in einem weiteren Schritt allen Wienerinnen und Wienern zur Verfügung stehen. Demnächst werden bis zu 5.000 Wienerinnen und Wiener gesucht, die die App ausgiebig testen sollen.

Jahreskarte in neuem Kleid

Gleichzeitig mit der Einführung der Mobilitätskarte wird auch die Jahreskarte der Wiener Linien ab 1. Jänner 2015 in Form einer Plastikkarte im Scheckkartenformat neu gestaltet. Mit dem neuen Designkommen die Wiener Linien einem Wunsch vieler Kundinnen und Kunden nach, erzielen eine höhere Fälschungssicherheit und eine insgesamt leichtere Handhabung. Sie wird ab 2015 sukzessive an alle Jahreskartenbesitzerinnen und -besitzer ausgegeben.

Die Jahreskarte gibt es seit 1982. Heute nutzen bereits über eine halbe Million Menschen das Angebot. Die Jahreskarte bietet im internationalen Vergleich enorm viel und ist dabei sehr günstig: Betrachtet man alleine den Preis, so sind die Wiener Linien knapp hinter Rom auf Platz 2 im europäischen Vergleich. Rechnet man das Angebot hinzu, ist Wien Europameister – wenn nicht sogar Weltmeister.

Renate Brauner:

In den vergangenen Jahrzehnten haben die Wiener Stadtwerke Milliarden Euros in den öffentlichen Verkehr investiert. Das Öffi-Netz 2014 ist mit dem von vor 20 Jahren nicht zu vergleichen. Es ist größer, moderner, schneller und im europäischen Vergleich extrem kostengünstig. Wenn Angebot geschaffen wird, wird das auch genutzt. Waren 1993 noch 40 Prozent mit dem Auto und 29 Prozent mit den Öffis unterwegs, ist es heute umgekehrt: nur noch 27 Prozent der Wege in Wien werden mit dem Auto zurückgelegt, 39 Prozent mit den Öffis.

Weiterführende Informationen:

Wiener Linien: Orientierungshilfen im Öffi-Verkehr

Blindengerechte Ausrüstung von Stationen

 

Das Wiener U-Bahn-System ist vollständig barrierefrei gestaltet und mit Aufzügen und/oder Rampen ausgerüstet. Die Aufzüge sind speziell für blinde Fahrgäste mit taktilen Druckknöpfen in Brailleschrift ausgerüstet und Stockwerksansagen informieren über die momentane Position. Heute sind fast alle Stationen im U-Bahnnetz mit einem taktilen Leitsystem zur besseren Orientierung ausgestattet. Diese führen die Fahrgäste vom Bahnsteig zu Aufzügen, Stiegen, Fahrtreppen und Ausgängen. 2013 wurde in den Stationen Josefstädter Straße, Burggasse und Längenfeldgasse ein solches Leitsystem installiert. Dieses Jahr bekommen die U6-Stationen Alser Straße, Währinger Straße und Nußdorfer Straße ein taktiles Leitsystem.

Barrierefreie Informationen

 

Auch die Homepage der Wiener Linien verfügt über einen eigenen speziell für sehbehinderte Menschen adaptierten Bereich, der einfach über die Startseite angesteuert werden kann. Auf dieser Seite sind nicht nur die Schriftgrößen beliebig veränderbar, sondern auch alle Informationen mit sogenannten Screen-Reader-Programmen abrufbar. Vor Fahrtantritt können sich blinde und sehbehinderte Personen vorab über barrierefreie Ein- und Ausstiege bzw. stufenfrei erreichbare Haltestellen informieren und sich mit der Online-Fahrplanauskunft die passende Verbindung heraussuchen. Die Station Hauptbahnhof verfügt seit vergangenem Jahr über drei multisensuelle Infopoints. Eine spezielle Menüführung ermöglicht ein bequemes Abrufen der aktuellen Abfahrtszeiten von U-Bahn, Bim und Bus, Informationen zum Standort und der Wegeführung in der Station. Neben der österreichischen und internationalen Gebärdensprache verfügt der Infopoint über eine deutsche und englische Sprachausgabe. Ein Lageplan in Braille- und Tastschrift informiert zudem über die Umgebung und Wege zu den vor Ort verkehrenden Linien.

Projekte im Zeichen der Barrierefreiheit

 

Um die Mobilität und die Orientierung blinder Menschen im Wiener-Linien-Netz weiter zu verbessern, arbeiten die Wiener Linien mit zahlreichen Partnern an der Umsetzung diverser Projekte. In einem weiteren Kooperationsprojekt mit der FH Joanneum wird beispielsweise an einem Navigationssystem gearbeitet, das blinden und sehbehinderten Personen das Auffinden von Haltestellen und die Orientierung im Stationsumfeld erleichtern soll.

 

Weiterführende Informationen:

 

Wiener Linien