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Wachsende Seestadt – Baustart im Seeparkquartier

Die Seestadt Aspern wächst und wächst. am 8. März erfolgte der Spatenstich für die Errichtung des Seeparkquartiers. Auf dem Baufeld im Areal südlich des Sees entstehen bis Anfang 2018 ein Studierendenheim, ein Parkhaus und ein Wohngebäude.

Auf über 7.000 Quadratmetern entstehen auf dem ersten Baufeld Wohnnutzflächen von mehr als 11.000 Quadratmetern und eine Gewerbefläche von 662 Quadratmetern. Gebaut werden ein Parkhaus mit 321 Stellplätzen, ein Wohngebäude mit 100 Wohnungen und ein Studierendenheim für 288 Bewohnerinnen und Bewohner. Im Erdgeschoß entstehen Geschäfte mit Blick auf eine FußgängerInnenzone.

Nachhaltiges Baustellenmanagement

Das so anfallende Material wird – ganz im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung von Beginn an – wieder zum wertvollen Werkstoff für Bauarbeiten vor Ort. Das macht viele weitere Lkw-Transporte unnötig. Zeitgleich mit den Abbrucharbeiten begannen die Bauvorbereitungen.

Nähere Informationen finden Sie hier. 

(c) VHS Wien

„Nachhaltige Seestadt Aspern“-Führung

Das Thema im Dezember: Sorgfältig geplante und gut gedämmte Gebäude haben einen geringen Energieverbrauch und schonen dadurch das Klima. Die Smart City Wien hat sich zum Ziel gesetzt, alle Neubauten ab 2018 nach dem Niedrigstenergie-Standard zu errichten und den Energieverbrauch in bestehenden Gebäuden, der durch Heizen, Kühlen und Warmwasseraufbereitung entsteht, durch Sanierung um 1 % pro Kopf und Jahr zu senken. Gleichzeitig soll aber auch weiterhin qualitätsvolles und leistbares Wohnen ermöglicht und ein attraktives Wohnumfeld für die WienerInnen geschaffen werden.

Näheres zum Programm der VHS-Reihe

“Nachhaltig in Wien: Die Smarte Stadt“ ist eine Veranstaltungsreihe der VHS Wien in Zusammenarbeit mit Stadtentwicklung Wien, TINA Vienna – Smart City Wien Agentur und „die umweltberatung” Wien. Die Veranstaltungsreihe widmet sich im Halbjahr von Oktober 2015 bis März 2016 dem Schwerpunkt “Die smarte Stadt”. Hierbei stehen die Themen Mobilität & Gesundheit, Soziale Innovationen und der Bereich der Partizipation im Mittelpunkt. Bis Ende März 2016 steht eine Vielzahl kostenfreier Veranstaltungen für die Wiener Bevölkerung zur Verfügung.

Schlagworte wie „multimodale Mobilität“, „smarte Wohnungen“ und „soziale Innovation“ spielen im Zusammenhang mit „Smart City“ daher eine zentrale Rolle. Doch was bedeuten diese Begriffe? Wie profitiere ich als Bürgerin oder Bürger von den Plänen der Stadt und wie kann ich die Zukunft Wiens aktiv mitgestalten? Diesen und anderen Fragen widmet sich der dritte Teil der VHS-Reihe „Nachhaltig in Wien“. Vorträge, Diskussionen, Workshops und große Feste – in der VHS Wien gibt es viele Möglichkeiten, sich mit der „intelligenten Stadt auseinanderzusetzen, die neuesten Entwicklungen kennenzulernen und vieles selbst auszuprobieren.

Die Themen im Überblick

  • Oktober: Smart unterwegs – Geht’s auch zu Fuß?
  • November: Smart Innovation – Anders zusammenleben in der Stadt
  • Dezember: Smart wohnen – Wie gut und leistbar?
  • Jänner: Smart vernetzt – Zwischen Nutzen und Abhängigkeit
  • Februar: Smart Economy – Was schafft die Stadtwirtschaft?
  • März: Smart Participation – Die Zukunft der Stadt mitgestalten

Alle Veranstaltungen und Programmpunkte finden Sie auf der VHS-Webseite.

70.000 WienerInnen profitieren von aktuellen geförderten Wohnhaussanierungen

Ludwig: 70.000 WienerInnen profitieren von aktuellen geförderten Wohnhaussanierungen (c) Wohnfonds_wien490 Projekte mit 30.000 Wohnungen in Umsetzung – Sanierung sichert 7.000 Jobs

Über die Investitionen und Förderungen der Stadt Wien werden im Rahmen der „Sanften Stadterneuerung“ ganze Grätzel aufgewertet und lebenswerter gestaltet. Die besonders arbeits- und beschäftigungsintensive Wohnhaussanierung trägt zudem auch maßgeblich zur Ankurbelung der Konjunktur und zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

Wie Wohnbaustadtrat Ludwig betont: „Allein die geförderte Sanierung sichert in Wien rund 7.000 wertvolle Arbeitsplätze“, streicht Ludwig die ökonomische und arbeitsmarktpolitische Bedeutung der geförderten Sanierung hervor. Von Sanierungsmaßnahmen profitieren vor allem Klein- und Mittelbetriebe.

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Neue Standorte für Wiener Gemeindewohnungen fixiert

Der Wohnungsneubau läuft in Wien auf vollen Touren. Derzeit werden mehr als 10.000 neue Wohneinheiten im Jahr geschaffen. Der überwiegende Teil davon wird über den geförderten Wohnbau errichtet.

Neben den großen Stadtentwicklungsgebieten wie der Seestadt in Aspern wird auch in weiten Teilen der Stadt moderner und vor allem kostengünstiger Wohnraum errichtet. Das vielfältige Angebot reicht vom klassischen geförderten Wohnbau über Projekte der Wiener Wohnbauinitiative, das SMART-Wohnbauprogramm bis hin zu den „Gemeindewohnungen neu“. Am 23. September gaben Bürgermeister Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig einen Überblick über die laufenden Projekte und präsentierten zudem zwei weitere Standorte für die Errichtung neuer Gemeindewohnungen.

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(c) Jobst PID

Innovatives Mega-Stadterneuerungsprojekt in Simmering

„‚Smarter Together‘ zählt zu den spannendsten Vorhaben in unserer Stadt. Durch die Projekte, die in Simmering Nordwest durchgeführt werden, können insgesamt sechs Millionen kWh jährlich an Energie und 550 Tonnen CO2 eingespart werden. 900 Arbeitsplätze können dadurch gesichert und zum Teil neu geschaffen werden. Die Heizkostenersparnis für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnhausanlagen, die saniert werden, wird jährlich bis zu 400 Euro ausmachen. Für ein smartes, außerordentlich lebenswertes und umweltfreundliches Simmering und Wien der Zukunft“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteherin Eva-Maria Hatzl.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Leuchtturmprojekt in Wien unter der Federführung des Wohnbauressorts in Zusammenarbeit mit mehreren Magistratsabteilungen der Stadt, TINA Vienna, Wiener Stadtwerke, Wien Energie, Siemens, Kelag, Wiener Linien, Österreichische Post AG, Austrian Institute of Technology, Neue Urbane Mobilität Wien sowie Sycube umgesetzt.

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Energieeffizient wohnen in der Seestadt

(c) PID - Christian Jobst

In der Seestadt Aspern wurden 213 geförderte Wohnungen und acht Geschäfte in Holzbauweise errichtet. Die Gebäude sind thermisch im Sinne eines Niedrigstenergie-Hauses konzipiert und werden über Solarthermie-, Photovoltaik- und Hybridanlagen am Dach mit Energie versorgt. Die neu konzipierte Wohnhausanlage ist am Forschungsprojekt der Aspern Smart City Research (ASCR) beteiligt. Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und innovative Technik zu verbinden. Bis 2018 soll außerdem ein 24-stöckiges Holzhochhaus in Aspern entstehen.

Weitere Informationen zum geförderten Wohnprojekt und zum Holzhochhaus

Nachhaltig wohnen – Michael Ludwig im Smart City-Gespräch

Michael Ludwig spricht im Smart City-Interview über die Bedeutung des Wohnbaus in Wien. Passivhäuser und Niedrigenergie-Siedlungen halten den Energieverbrauch gering, der Energiebedarf beim Heizen geht zurück. In Wien gehören diese Innovationen schon seit langem zum Standard.

(c) 2014 ZOOMVP

Maximal wohnen – minimale Kosten

In Meidling entsteht bis Ende 2016 ein besonders kostengünstiger Wohnbau mit 26 SMART-Wohnungen und 27 Wohnungen mit Superförderung.

Den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern steht unter anderem ein „Möglichkeitsraum“ als Zentrum für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung. Über diesen nutzungsoffenen Raum wird von der Hausgemeinschaft selbst bestimmt. Das Projekt, das anstelle einer städtischen Wohnhausanlage errichtet wird, zeichnet sich durch ein soziales und integratives Wohnkonzept aus.

Weiter zum Originallink und zum SMART – Wohnbauprogramm.

Smartes EU-Förderprojekt in Wien-Simmering

(c) Jobst/PID

Kräftiger Innovationsschub für Simmering Nordwest – Beträchtliche Energieeinsparungen sollen die BewohnerInnen finanziell entlasten und den Klima- und Umweltschutz forcieren.

Das Projekt „Smarter Together“, das seit Anfang des Jahres unter der Federführung des Wiener Wohnbauressorts gemeinsam mit Lyon und München erarbeitet wurde, wurde am 5. Mai 2015 bei der Europäischen Kommission eingereicht.
In Wien wurden das Gebiet Geiselberg sowie der Simmeringer Zentralraum als sogenannte „Lighthouse Area“ ausgewählt. In diesem Gebiet verfügen sowohl Wiener Wohnen als auch die BWSG über große Wohnungsbestände. Für das Wiener Projekt in Simmering, das u.a. Solarthermie, thermische Sanierungen, eCar-Sharing, E-Mobilität und ein Urban Living Lab umfasst, wurden rund 7 Mio. Euro an EU-Fördermitteln budgetiert.

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(c) g.o.y.a. architekten

Wiener Wohnbaupreis 2015: Gelebte Solidarität und Mitbestimmung

Mit der Verleihung des Wohnbaupreises, des Publikumspreises und zweier Anerkennungspreise wurden die herausragendsten Projekte prämiert.

Der Gewinner des „Wohnbau-Oskars“ ist das Projekt so.vie.so mitbestimmt ? Sonnwendviertel solidarisch, das von den s & s Architekten geplant und vom Bauträger BWS im neuen Stadtviertel beim Hauptbahnhof realisiert wurde. Der große Publikumspreis – gekürt von den Wienerinnen und Wienern im Rahmen des Online-Votings auf www.wienwillswissen.at – wurde an den Bauträger ÖSW und das Architekten-Team g.o.y.a. architekten für das Wohnprojekt Time Out – Aktives Wohnen verliehen.

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