„Virtueller Schulbesuch“ für kranke Kinder

Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky: „Dieses Projekt ist ein sehr positives Beispiel dafür, wie moderne Technologien in unseren Schulen sinnvoll zum Einsatz kommen. Ich freue mich, dass der Einsatz verlängert werden konnte.“

Positive Signale für die Zukunft

Der erste Schüler, der von der neuen Technologie profitiert, ist der zwölfjährige Niki. Er besucht die Neue Mittelschule in der Neubaugasse. Niki ist aufgrund einer Erkrankung immer wieder im St. Anna Kinderspital in Behandlung. Wenn es sein Gesundheitszustand erlaubt, nimmt er mittels Videoschaltung am Unterricht teil. Er ist mit großer Begeisterung beim Unterricht dabei. Besonders wichtig ist, dass er auf diesem Weg auch soziale Kontakte pflegen und sich mit seinen Schulfreundinnen und Schulfreunden „treffen“ kann.

Das Videokommunikationssystem ist einfach in der Bedienung, was für den Patienten, der zudem am Down-Syndrom leidet, sehr wichtig ist. Mit nur einem Knopfdruck nimmt Niki am Geschehen seiner Klasse teil. In seiner Schule wurde ein mobiles Gerät mit einem Flachbildschirm und einer schwenkbaren Kamera aufgestellt. Über das Tablet bedient der Patient die Kamera und kann so auch mit seinen Lehrerinnen und Lehrern sowie den KlassenkollegInnen interagieren.

Weitere Informationen

St. Anna Kinderspital

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