© aspern.mobil LAB / Gerfried Mikusch

Wie wir unsere täglichen Wege sowohl zur Arbeit als auch in der Freizeit bestreiten, wirkt sich in Stadtgebieten stark auf die gemeinsame Lebensqualität aus. Das aspern.mobil LAB schafft Raum für gemeinsames Nachdenken und Ausprobieren in aspern Seestadt. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern arbeiten Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung hier an umweltfreundlichen Formen der Fortbewegung. Das aspern.mobil LAB sieht Seestädterinnen und Seestädter als entscheidende lokale Expertinnen und Experten an, die Lösungen, Dienstleistungen oder Produkte mitentwickeln, testen oder umsetzen.

BürgerInnen liefern lokale Expertise

Das Labor nützt zum Beispiel im Projekt „Walk and Feel“ Sensoren, um körperliche Reaktionen von Passantinnen und Passanten in gebauten Räumen zu messen. Das erlaubt Rückschlüsse auf die Aufenthaltsqualität und damit ein besseres Planen. Des Weiteren helfen die Erfahrungen der Seestädterinnen und Seestädter im Alltag, einen selbstfahrenden Bus weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt generell auf aktiver Mobilität – Fahrradfahren, Zufußgehen, Rollern, Skateboarden und Lastenfahrräder sind dabei zentral. Mobility as a Service – das auf Kundenbedarf abgestimmten Kombinieren und Vernetzen mehrerer Dienstleistungen (z. B. Carsharing) – ist eine weitere Säule. Genauso wie die Logistik der ersten und letzten Meile bei Gütertransporten – weil hier oft besonders hohe CO2-Emissionen und Betriebskosten anfallen.

Innovationslabor

Das Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) fördert mit dem Programm Mobilität der Zukunft hier im 22. Wiener Gemeindebezirk eines von insgesamt fünf urbanen Mobilitätslaboren in ganz Österreich. Seestädterinnen und Seestädter, lokales Gewerbe sowie ein interdisziplinäres Team der TU und Universität Wien, wien 3420 aspern development AG, Stadtteilmanagement Seestadt, das Büro Jauschneg und Upstream Mobility arbeiten hier auf Augenhöhe für die Ziele der Smart City Wien Rahmenstrategie und stellen sich dringenden Fragen: Gibt es bald keine privaten Autos mehr? Verändern Angebote wie Lastenräder, gut ausgebaute Radwege und eine lückenlose Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel unser Mobilitätsverhalten? Oder: Welche Technologien werden sich durchsetzen und sind diese ökologisch und sozial verträglich?

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie hier.

Kontakt

aspern.mobil LAB

E-Mail: info@mobillab.wien

Links: Website, Facebook, Twitter, Instagram, Initiative „urbane Mobilitätslabore“

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Gefördert im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ von:

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