© aspern.mobil LAB / Gerfried Mikusch

In der Seestadt Aspern entsteht mit dem aspern.mobil LAB Raum für Innovation in dem Wissenschaft, Verwaltung und Unternehmen gemeinsam mit BewohnerInnen einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen urbanen Mobilität leisten.

Ziel des aspern.mobil LABs ist es, in diesem außergewöhnlichen Entwicklungsgebiet, eine neue Mobilitäts- und Innovationskultur zu etablieren und zu unterstützen. SeestädterInnen, lokale Stakeholder, Politik und AkteurInnen aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft denken, entwickeln und handeln hier auf Augenhöhe.

Das aspern.mobil LAB versteht sich als Infrastruktur für Forschung und Entwicklung und ist im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft eines von fünf urbanen Mobilitätslaboren Österreichs, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Inhaltliche Schwerpunkte im aspern.mobil LAB sind:

  • Aktive Mobilität: umfasst die Fortbewegung mit eigener Körperkraft (Fahrradfahren, Zufußgehen) und schließt neue aktive Formen wie Roller, Skateboard, Lastenfahrräder etc. ein.
  • Mobility as a Service: umfasst die Vernetzung mehrerer Modi (auch aktive Mobilität), wodurch neue Services entstehen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Shared Mobility (z.B. carsharing).
  • First/Last Mile Logistik: umfasst Transporte von jeglichen Gütern vom bzw. zum Kunden beziehungsweise auch zwischen Kunden, vor allem auf der ersten und letzten Meile.

Wer ist das aspern.mobil LAB?

Ein interdisziplinäres Team der Technischen Universität Wien aus den Bereichen Raum- und Verkehrsplanung, Informatik, Soziologie, Architektur, Design und Wirkungsforschung in Partnerschaft mit der Entwicklungsgesellschaft wien3420, dem Stadtteilmanagement der Seestadt, Büro Jauschneg und Upstream, ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke.

Wie arbeitet das aspern.mobil LAB?

Das aspern.mobil LAB versteht Einheimische der Seestadt als lokale ExpertInnen, welche in unterschiedlichen Projekten und Partnerschaften innovative Mobilitätslösungen, Dienstleistungen oder Produkte entwickeln, testen, evaluieren und umsetzen. In sich wiederholenden Prozessschleifen des Verstehens, Umsetzens und Weitergebens steht der Aufbau von Wissen für alle Beteiligten im Vordergrund.

Das Team arbeitet bewusst mit innovativen und aktiven Formaten und Methoden, um einen ständigen Austausch mit den Einheimischen der Seestadt, aber natürlich auch mit allen InteressentInnen zu fördern. Für das aspern.mobil LAB steht das gemeinsamen Arbeiten an einer neuen urbanen Mobilität im Vordergrund.

Veranstaltungsformate des aspern.mobil LABs

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter amLAB Action.

  • Donnerstagabend @UIC: Jeden dritten Donnerstagabend im Monat lädt das aspern.mobil LAB in das gemütliche Fahrradcafé United in Cycling in der Seestadt ein. Gemeinsam mit BewohnerInnen werden Themenfelder urbaner Mobilität konkretisiert und Fragen formuliert, zu welchen unterschiedliche ExpertInnen eingeladen werden. Mit Vorträgen, Diskussionen, Film oder Spielen wird in lockerer Atmosphäre ein aktiver, kontinuierlicher Austausch ermöglicht.
  • Laborstunde: Hier wird gemeinsam mit ProjektpartnerInnen und vor allem mit SeestädterInnen an Fragenstellungen, Produkten oder Dienstleistungen gearbeitet.
  • Uni in der Seestadt: mit diesem Format werden universitäre Lehrveranstaltungen in die Seestadt gebracht und somit Uni, Studium und Wissenschaft erlebbar gemacht.
  • Pop-Up LAB: Das aspern.mobil LAB beteiligt sich an Events in der Seestadt, sowie darüber hinaus. Mit der Forschungsmatte (siehe Titelbild) spannt das Team einen interaktiven Raum für Austausch auf.

Warum forschen, teilhaben und zusammenarbeiten?

Unsere täglichen Wege als StadtbewohnerInnen, sowohl zur Arbeit als auch zu Freizeitzwecken, und die Wahl der Fortbewegungsmittel haben große Auswirkungen auf die Qualität unseres gemeinsamen Lebensraums.

Im Zentrum steht der Mensch, sein Wirken miteinander und mit seiner Umwelt – dabei wird zwischen allen Beteiligten eine Win-Win Situation gefördert. SeestädterInnen testen innovative Technologien und entwickeln dabei neue Fertigkeiten. Je nach Aufwand erhalten SeestädterInnen eine angemessene Entschädigung.

Folgende Fragen stellt sich das Mobilitätslabor: Gibt es wirklich bald keine privaten Autos mehr? Verändert die Seestadt mit ihren Angeboten, wie Lastenrädern, Radinfrastruktur und eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmittel, unser Mobilitätsverhalten? Welche Technologien werden sich durchsetzen und sind diese ökologisch und sozial verträglich? Wie können gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprozesse unseren Lebensraum positiv beeinflussen?

Kontakt

aspern.mobil LAB

E-Mail: info@mobillab.wien

Links: Website, Facebook, Twitter, Instagram, Initiative „urbane Mobilitätslabore“

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Gefördert im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ von:

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