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„Smarter Together“ ist das gemeinsame Smart City-Leuchtturmprojekt von Wien, München und Lyon. Dieses wird von der EU im Rahmen des Forschungsprogramm „Horizon 2020“ gefördert.

In ausgewählten Stadtteilen leisten technische und soziale Innovationen sowie innovative Prozesse Beiträge für eine nachhaltige Stadterneuerung. Diese tragen zur Erreichung der UN-Klimaziele bei. Zudem sollen auf einer Meta-Ebene durchaus auch Impulse für eine positive gesellschaftliche Dynamik gesetzt werden.

Über 30 ProjektpartnerInnen aus Verwaltung, Forschung sowie Industrie und KMUs nehmen am Projekt teil. Das Projekt umfasst eine dreijährige Umsetzungsphase (2016-2019) sowie eine darauffolgende Phase des Monitorings und der Evaluierung (bis 2021), die auch eine weitere Vertiefung der Übertragung der Projektergebnisse einschließt.

Smarter Together zeichnet der holistische, d.h. der ganzheitliche Ansatz aus. Im Fokus stehen effektive Smart City Maßnahmen zum Klimaschutz und für mehr urbane Lebensqualität – wie z.B. integrierte Gebäudesanierungen, klimaschonende Energiesysteme, E-Mobilität sowie ein innovatives Datenmanagement.

Allein in Wien werden über 40 Einzelprojekte umgesetzt. Diese umfassen zukunftsweisende Wohnhaussanierungen mit innovativen Energielösungen sowie einem E-Carsharing in der Wohnhausanlage der BWSG in der Hauffgasse ebenso wie die systematische Einbindung der BürgerInnen im SIMmobil, dem mobilen Mitmachlabor von Smarter Together. Mit dabei ist auch eine Schulerweiterung am Enkplatz einschließlich von vier neuen, smarten Null-Energie-Turnsälen, zweier Solar-Bänke und vielen Workshops mit dem „Science Pool“. Ein E-Lastenrad kann direkt unter www.graetzlrad.wien kostenlos gebucht werden. E-Bikes im Verleih gibt es beim Tor 2 am Zentralfriedhof. Auch eine neue FIWARE-Datenplattform wurde geschaffen. Die Betriebslogistik ist bei Siemens am Leberberg und bei der Post ein wichtiges Thema. Im Herbst 2017 nahmen über 6.000 SimmeringerInnen am Mobilitätsspiel „Beat the Street“ teil. Themenleaderschaft hat Smarter Together auch bei der Entwicklung des Bildungsgrätzels Enkplatz bzw. beim BildungsQuartier Simmering, das Ausdruck einer zukunftsorientierten Dynamik ist, für die Smarter Together steht.

Von zentraler Bedeutung sind partizipative Prozesse ebenso wie das Wissensmanagement auf allen Ebenen (Peer to Peer und das sogenannte Governance Learning), weil die Prozesserfahrungen stadt- und europaweit ausgerollt werden sollen. Die Erarbeitung von Geschäftsmodellen dient dazu, Grundlagen der Übertragbarkeit der Lösungsansätze, die im Projekt entwickelt wurden, sei im Rahmen der Stadt oder auf europäischer Ebene, zu legen.

Smarter Together ist aktuell die größte von der EU geförderte Smart City-Stadterneuerungsinitiative in Wien.

Smarter Together = Gemeinsam g’scheiter in Wien Simmering erhielt 2017 den VCÖ Mobilitätspreis 2017 in der Kategorie „Aktive Mobilität und öffentlicher Raum“. Mehr dazu hier.

Links

Projekthomepage

interaktive 3D-Webapplikation

Wiener Jahresrückblick 2017

EU-Projekthomepage

Kontakt

Projektleitung „Smarter Together“

Dr. Julia Girardi-Hoog

MA 25 – Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser

E-Mail: julia.girardi-hoog@wien.gv.at

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