Öffentliche Flächen einfacher nutzen

Stadt Wien startet Programm zur Erfassung von Objekten im öffentlichen Raum und vereinfacht Bewilligungsverfahren

Die Stadt Wien beginnt Anfang September mit der Erfassung von Bilddaten des öffentlichen Raumes. Vermessungsfahrzeuge befahren dabei im Auftrag der Stadt das gesamte Stadtgebiet, um genaue und georeferenzierte Bilddaten öffentlicher Flächen anzufertigen.

(c) Wien gibt Raum

„Das Ziel der Befahrung, die bis November abgeschlossen sein wird und periodisch wiederholt werden soll, ist die flächendeckende fotografische Erfassung aller Objekte im öffentlichen Raum – von Bodenmarkierungen und Verkehrsschildern, über Werbetafeln bis hin zu Schanigärten und Kiosken. Am Ende wird eine entscheidende Verwaltungsvereinfachung stehen“, so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Die Bilddaten liefern einen Beitrag für eine europaweit bisher einzigartige Software, mit der die Stadt Wien die Nutzung des öffentlichen Raums für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher gestaltet. So wird die Zuständigkeit für die Bewilligung und Verwaltung von Objekten und Aktivitäten im öffentlichen Raum neu organisiert. Weiters werden die rechtlichen Vorgaben für solche Bewilligungen evaluiert und modernisiert. Zudem spart die Nutzung der Bilddaten durch beteiligte Dienststellen in Zukunft Ortsaugenscheine und damit Kosten in der Verwaltung ein. Die Daten werden nur magistratsintern verwendet.

Weiterführende Informationen

Zum Originalbeitrag auf wien.gv.at

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