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Urban Farming und Gardening in Wien

Hochbeete in einem NachbarschaftsgartenImmer öfter nehmen auch in Wien Bürgerinnen und Bürger den Spaten in die Hand und schaffen Kleinode des gemeinschaftlichen, aber selbstbestimmten Anbaus. Unter den Schlagwörtern “Urban Farming” und “Urban Gardening” wird ein Rahmen geschaffen für Naturerfahrung in der Stadt und für Eigeninitiative.

Wien fördert Nachbarschaftsgärten, damit die Wienerinnen und Wiener auch im dicht verbauten Stadtgebiet selbst Grünraum schaffen und pflegen können. Unter dem Motto “Gemeinsam garteln verbindet” fördert die Stadt Wien seit 2010 aktiv Nachbarschafts- und Gemeinschaftsgärten. Viele Projekte wurden bereits umgesetzt, etliche sind gerade im Entstehen.

Einen Überblick hinsichtlich Möglichkeiten, Förderungen und Akteure finden Sie auf der Projektseite.

StR Michael Ludwig (2.v.l.) und BV Erich Hohenberger (2.v.r.) mit den StadtteilgärtnerInnen Dagmar Urban (li.) und Chris Dworzack (re.) (c) PID/Jobst

Auf die Plätze, fertig, garteln!

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger eröffneten im 3. Bezirk den neuen  „Nachbarschaftsgarten auf Zeit – Eurogate“.

Direkt neben dem Leon-Zelman-Park im 3. Bezirk können BewohnerInnen von Europas größter Passivhausssielung sowie deren Anrainerinnen ab sofort im Nachbarschaftsgarten gemeinsam Garteln. Der Nachbarschaftgarten kann bis zum Bau des neuen Bildungscampus Eurogate 2016 temporär genutzt werden.

Weltweit entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten neue Formen der urbanen Landwirtschaft, genannt Urban Farming, welche seit 2008 auch verstärkt in Wien praktiziert werden und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Die Idee des Urban Farmings, beinhaltet unter anderem Natur-/ Umweltverständnis, Partizipation, Steigerung der Lebensqualität und trägt einen wesentlichen Teil zu Smart City Wien bei.

Link zum Originalartikel