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Kindergarten-, Schul-
und Freizeitpädagogik
an einem Standort.

Wir lernen gemeinsam.

FAKTEN

  1. Bis heute wurden in Wien 6 Bildungscampusstandorte realisiert. Bis 2023 werden 8 weitere Standorte hinzukommen.
  2. Die Wärmerückgewinnung im Bildungscampus in der Seestadt Aspern spart 195 MWh/Jahr (das entspricht einer finanziellen Einsparung von ca. 10.000 Euro pro Jahr).

„Der Tagesablauf folgt einem Rhythmus aus Lern- und Freizeitphasen, die sowohl konzentriertes Arbeiten ermöglichen als auch Ruhe und Kreativität zulassen. Es gibt Zeit für Reflexion, Bewegung, das Miteinander-Reden, ein gemeinsames Essen und individuelle Förderung. In der offenen Bildungsarbeit stehen Räume und Bereiche des Gebäudes allen zur Verfügung. Dabei ermöglichen gemeinsame Projekte miteinander und voneinander zu lernen. Damit der jeweilige Campus für die Kinder wie ein „Zuhause“ wird, gibt es wohnliche Erholungsbereiche und individuelle Rückzugsnischen. Solche Bereiche kommen auch der modernen Pädagogik und unserer Arbeit in Kleingruppen entgegen.“ Astrid Pany, Schulleiterin Campus Donaufeld

Anteil von frühzeitigen Schul- und AusbildungsabgängerInnen

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(Personen im Alter von 18-24 Jahren ohne über die Pflichtschule hinausgehenden Schulabschluss)

Die Idee eines Bildungscampus, wo Kinder von 0 bis 10 Jahren gemeinsam den Tag verbringen, ermöglicht einerseits eine neue Betreuungsform mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten, in der Synergien genutzt werden, und andererseits einen nachhaltigen Energiehaushalt. So greift beispielsweise der Bildungscampus Seestadt ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen zurück, und versorgt sich weitgehend autark. Das Haus deckt seinen Energiebedarf primär durch Photovoltaik, sowie Erdwärmesonden mit Wärmepumpenanlagen ab: Im Winter entziehen Erdwärmesonden zum Heizen dem Erdreich Wärme. Im Sommer kann die überschüssige Wärme wieder in das Rohrsystem der Erdwärmesonde abgegeben werden. Auf diese Weise entsteht ein Wärmespeicher für alle Jahreszeiten.

www.wien.gv.at/bildung/schulen/schulbau/campus

© PID/Votava

Das Wiener Campusmodell ist eine Bildungseinrichtung, die Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem Standort umfasst. Es ist eine ganztägige Betreuungsform mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten im Schulbetrieb.

Die Vernetzung von Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem zentralen Standort ist der moderne und visionäre Ansatz zur weiteren Steigerung der Bildungsqualität im urbanen Raum. Gesellschaftliche Entwicklungen und moderne pädagogische Prinzipien wie individuelle Förderung, Arbeiten in unterschiedlichen Gruppengrößen, selbst organisiertes und offenes Lernen sowie Projektunterricht waren Anlässe zur Entstehung des Wiener Campusmodells.

Durch die ganztägige Betreuungsform und die unmittelbare Nähe der einzelnen Institutionen können Synergien fließend genutzt und eine ganzheitliche Bildungskontinuität gewährleistet werden.

Verschränkung von Freizeit und Schule

Das Wiener Campusmodell ist eine Bildungseinrichtung, die Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem Standort umfasst. Es ist eine ganztägige Betreuungsform mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten im Schulbetrieb.

Der Tagesablauf folgt einem Rhythmus aus Lern- und Freizeitphasen, die sowohl konzentriertes Arbeiten ermöglichen als auch Ruhe und Kreativität zulassen. Es gibt Zeit für Reflexion, Bewegung, das Miteinander-Reden, ein gemeinsames Essen und individuelle Förderung.

Optimale räumliche Nutzung

In der offenen Bildungsarbeit stehen Räume und Bereiche des Gebäudes allen zur Verfügung. Dabei ermöglichen gemeinsame Projekte miteinander und voneinander zu lernen. Damit der jeweilige Campus für die Kinder wie ein „Zuhause“ wird, gibt es wohnliche Erholungsbereiche und individuelle Rückzugsnischen. Solche Bereiche kommen auch der modernen Pädagogik und der Arbeit in Kleingruppen entgegen.

Die Räume müssen die nötige Flexibilität aufweisen, um rasch zwischen Arbeits- und Erholungsbereich zu variieren und somit die optimale Infrastruktur für die Lern- und Freizeitphasen zu bieten. Die räumliche Abwechslung ist im Tagesbetrieb ein wesentlicher Bestandteil.

Campus Plus – eine Weiterentwicklung des Konzepts

Bei der Konzeption des Projekts „Wiener Campusmodells“ wurde festgelegt, dass es sich nicht um ein starres endgültig festgelegtes Programm handelt. Vielmehr wurde und wird der dynamischen Weiterentwicklung eine hohe Bedeutung beigemessen.

Im weiter entwickelten „Campus plus“-Konzept sollen Kindergarten und Schule noch stärker als bisher zusammenwachsen und der Übergang für Kinder und Eltern erleichtert werden. Erreichen möchte man dies in erster Linie damit, dass jeweils vier Schulklassen und zwei Kindergartengruppen räumlich zusammenrücken: Sie werden zu sogenannten „Bildungsbereichen“ mit multifunktionalen Räumen zusammengefasst.

In den Bildungsbereichen werden Kinder im Alter von null bis zehn Jahren miteinander den Tag verbringen. Ein Campus soll im Regelfall bis zu vier derartige Bereiche, also insgesamt 21 Schulklassen und 12 Kindergartengruppen, für rund 700 Kinder beherbergen.

Standorte

Wiener Campusmodell:

Campus Plus Konzept:

Für weitere Campus-Standorte werden derzeit noch in Frage kommende Grundstücke geprüft:

  • Eurogate in Wien-Landstraße
  • Inner-Favoriten
  • Gasometerumfeld in Wien-Simmering
  • Jedlsee in Wien-Floridsdorf
  • Atzgersdorf in Wien-Liesing

Weitere Informationen finden Sie unter:

Das Wiener Campusmodell

„Campus Plus“ für gemeinsame Kindergärten und Schulen

Kontakt

Patrick Trimmelmayer

MA 56 – Wiener Schulen

E-Mail: patrick.trimmelmayer@wien.gv.at

Website: www.wien.gv.at/bildung/schulen/schulbau/campus

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